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12.10.2018

NKS auch im Finale das Maß aller Dinge

Die Regionalserien des ADAC Kart Cups trafen sich am letzten Wochenende (5. bis 7. Oktober), um die Meister aller vier Himmelsrichtungen zu ermitteln. Austragungsort war in diesem Jahr der hessische Vogelsbergring, zwischen Frankfurt am Main und Fulda liegend.

Michael Schulz


Da der 1.038 Meter lange Vogelsbergring nicht im Kalender des Ostdeutschen ADAC Kart Cups gefahren wird, bereitete sich das halbe Team NKS for Racing vor zwei Wochen beim Westdeutschen ADAC Kart Cup vor. Dazu sagte Teamchef Lars Naumann: „Wie wir es an diesem Wochenende eindrucksvoll sehen konnten, hat es sich für unsere Fahrer gelohnt.“
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, der Vogelsbergring ist keine einfach zu fahrende Kartstrecke, fanden die NKS-Piloten jedoch immer besser ins Wochenende. Denn auch dieses Mal zeigte sich wieder, dass das Zeittraining der Schlüssel für ein erfolgreiches Wochenende ist. Besonders deutlich wurde dies bei den beiden jüngsten Piloten im Team, den Bambini Matthew Huhn und Leon Taylor Primm. Beide Piloten mussten sich der konditionell sehr anspruchsvollen Strecke geschlagen geben und reihten sich auf den Plätzen außerhalb der Top Ten ein. Etwas besser erging es dem Frankenberger Schaltkart-Piloten Nico Lorse, der sich nach dem Zeittraining und den Vorläufen bis in die Top Ten kämpfte und sich mit den Plätzen fünf und acht in den beiden Rennen für das Podium qualifizierte.

Als wir den Teamchef Lars Naumann aus Limbach-Oberfrohna fragten, wie zufrieden er mit dem Abschneiden seiner Piloten wäre, sagte er uns: „Auf einer Scala von 1–10, vorausgesetzt 10 ist das Höchste, würde ich mal 9,5 sagen. Es hat sich bewahrheitet, dass die Strecke keine einfache ist. Alle Piloten haben alles gegeben, haben sich nicht aufgegeben und trugen ihr Herz am richtigen Fleck. Das macht mich ganz besonders stolz. Dennoch hat es sich für Simon Connor Primm und Rick Hartmann, die vor zwei Wochen hier beim WAKC geübt haben, ausgezahlt. Allerdings waren wir hier zum Bundesendlauf. Den möchte jeder gewinnen. Daher wird in einem solchen Finale auch mal etwas mehr gekämpft und auch ruppiger gefahren. Da kabbelt man sich hier und da schon mal.“

Die Zufriedenheit des Teamchefs resultierte jedoch aus den Ergebnissen von Simon Connor Primm und Rick Hartmann. Simon, der in der Klasse der OK-Junioren an den Start ging, war bereits in den freien Trainings unter den besten drei Piloten zu finden. Warum er sich dann im Zeittraining mit Platz sechs das Leben selbst etwas schwer machte, erklärte uns sein Teamchef Lars Naumann so: „Simon kann es. Er bringt inzwischen alles mit, was er als Motorsportler braucht. Nur manchmal spielt da der Kopf nicht ganz mit. Wenn das großen Denken beginnt, das Grübeln einsetzt. Würde er das abstellen und einfach nur machen, könnte er sich sein Wochenende sehr viel einfacher gestalten.“ So musste sich der Youngster aus Großschirma über die Vorläufe bis auf Platz vier vorkämpfen, um sich für die beiden Finalläufe am Sonntag in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Mit den Plätzen drei und zwei sicherte sich der NKS-Pilot den Vizemeistertitel im ADAC Bundesendlauf sowie den Meistertitel des ADAC Kart Cups 2018.

Ähnlich spannend machte es der Kamenzer Rick Hartmann in der Klasse der Schaltkart-Piloten. Mit den Plätzen sieben und eins in den beiden freien Trainings war noch nicht ersichtlich, in welche Richtung er sich an diesem Wochenende begeben würde. Und als er im Zeittraining das DR-Chassis auf dem fünften Platz abstellte, war auch für ihn klar, dass es von nun an nur eine Richtung geben konnte. Und dieser folgte er auch. In den Vorläufen mit Platz vier noch etwas verhalten, lief es dann am Sonntag besonders gut für ihn. Mit Platz eins in beiden Finalläufen sicherte sich der NKS-for-Racing-Pilot die begehrte Trophäe und darf sich nun in die Liste der ADAC Kart-Cup-Sieger eintragen.

„Wir werden nun in zwei Wochen mit dem gesamten Team zum Abschluss des Jahres zur Sächsischen Landesmeisterschaft nach Lohsa fahren. Dort werden wir dann mit den Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen. Schön wäre es, wenn meine Piloten über den Winter das Erlernte dieser Saison nicht vergessen würden“, sagte ein sichtlich zufriedener Lars Naumann.



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