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20.06.2019

RMW Motorsport fehlt in Uchtelfangen noch ein wenig das Glück

RMW Motorsport nimmt weiter Fahrt auf! Nach dem dritten Rennwochenende des Westdeutschen ADAC Kart Cups auf dem Saarlandring in Uchtelfangen zeigt sich RMW-Motorsport-Fahrercoach Christian Wangard zufrieden mit seinen Piloten: „Ich bin mega happy, weil unserer Fahrer immer mehr zeigen, was in ihnen steckt.

Michael Schulz


Aber da ist natürlich trotzdem noch deutlich Luft nach oben. An diesem Wochenende hat uns einfach das Glück ein wenig gefehlt und teilweise die Konzentration. Ich bin alles in allem zufrieden mit unserer Performance. Es werden jedes Wochenende mehr Pokale.“ Weniger glücklich war der 31-Jährige über die “supergefährliche Strecke“ mit wenig Ausweichmöglichkeiten. Folglich ist er erleichtert, dass sich keiner seiner Fahrer ernsthaft verletzt hat. „Die Jungs konnten echt gut abliefern und sind mit ein paar Prellungen davon gekommen“, fasst Christian Wangard zusammen.



Bei den OK Junioren startete Marc Schmitz für RMW Motorsport. „Marc hat sich nicht beirren lassen. Der hat im Zeittraining die Pole Position herausgefahren und erreichte einen ganz klaren Doppelsieg mit jeweils um die zehn Sekunden Vorsprung. Er hat echt eine gute Show abgeliefert und kann richtig stolz auf sich sein“, schwärmt Christian Wangard von seinem Schützling.

Luca Römhild erwischte bei den X30-Junioren leider kein glückliches Wochenende. „Luca war super schnell unterwegs. Im Zeittraining hat er leider eine Spoilerstrafe kassiert und wurde daher drei Plätze nach hinten verschoben und musste dann von Position vier los. Nach einem Startunfall musste er fast von der letzten Position wieder ins Rennen gehen, ist dann aber noch bis auf Platz vier nach vorne gefahren. Im zweiten Rennen war er zwischenzeitlich auf Rang zwei, kam aber leider einer Leitplanke einen Tick zu nah und schied daraufhin leider aus. Bis dahin war er aber super, deshalb war es ganz bitter“, offenbart der Fahrercoach.

Variato Wildemann zeigte bei den Bambinis eine solide Leistung. „Variato konnte sich am Samstag prima steigern. Im zweiten Rennen arbeitete er sich sogar bis auf den zweiten Platz vor. Doch dann gab es allerdings leider einen Restart, bei dem er in einem kleinen Unfall verwickelt war und dann das ganze Feld vorbeiziehen lassen musste. Er ist dann noch ein bisschen nach vorne gefahren auf den achten Rang“, schildert Christian Wangard. Im zweiten Rennen hätte sein Schützling zwar alles gegeben, aber erschien ihm ein wenig übermotiviert. Top-Rundenzeiten blieben leider aus und somit auch das Aufschließen zur Spitze. Am Ende sprang lediglich Platz sieben heraus.

Bei den X30 Senioren war RMW Motorsport mit drei Piloten am Start. Lulien Labitzke fuhr sein drittes Rennen überhaupt. „Julien war am Samstag sauschnell. Da hatte ihm gerade Mal eine halbe Sekunde auf die Spitze gefehlt, was echt eine super Leistung ist. Am Sonntag hatte er leider im Warm-up einen Horrorcrash, bei dem er an einem Reifenstapel hängen geblieben ist. Da hat es ihm die ganze Hinterachse heraus gerissen“, berichtet Christian Wangard. Den Unfall konnte der Nachwuchsfahrer dann nicht so einfach ausblenden und das zeigte sich in seinen Rennleistungen. Im ersten Rennen schied er aufgrund eines technischen Defekts aus und auch im zweiten Rennen war er wieder in Unfälle verwickelt und erreichte die Ziellinie nicht. Sein Teamkollege Philipp Menzer konnte sich am Samstag sukzessive steigern und probierte auch einige Dinge für Sonntag aus. „Das hat super geklappt. Allerdings ist es ihm im Zeittraining nicht gelungen, richtig schnelle Runden hinzulegen. Im ersten Rennen ist er beim Start ein wenig zurückgefallen und konnte dann aber wieder Plätze gutmachen und wurde Neunter“, schildert der Fahrercoach. Im zweiten Rennen landete er auf dem zehnten Platz. Und auch bei Maximilian Dappert lief es nur am Samstag rund. Da war er noch der Mann bei den X30-Senioren, den es zu schlagen galt. Doch am Sonntag machten ihm die Nerven einen kleinen Strich durch die Rechnung, weswegen er nur als Fünfter über die Ziellinie im Zeittraining fuhr. „Im ersten Rennen wurde er hervorragender Zweiter. Im zweiten Rennen landete er immerhin noch auf dem dritten Rang. Da wäre war noch mehr drin gewesen, aber das ist meckern auf ganz hohem Niveau“, erklärt Christian Wangard.

Vom 29. bis 30. Juli geht es dann in Oschersleben weiter – dann mit einer etwas veränderten Mannschaft. Christian Wangard ist guter Dinge, dass RMW Motorsport dort wieder ein paar Pokale abstauben wird: „Ich denke, wir sind gut vorbereitet. Wir arbeiten super mit den Jungs zusammen – gerade auch neben der Strecke wird viel gemacht. Sei es mit mentalen Tricks oder dem Thema Ernährung. Wir versuchen, da in sämtlichen Bereichen eine Hilfestellung zu geben.“


Autorenverweis
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