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10.07.2019

Doppelsieg für RMW Motorsport beim ADAC Kart Masters in Oschersleben

Nur ein Wochenende zuvor nutzte das Koblenzer RMW Motorsport Team den ADAC Kart Cup in Oschersleben als Vorbereitung zum ADAC Kart Masters, das an diesem Wochenende (6. bis 7. Juli) ebenfalls in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen wurde.

Michael Schulz


Dabei zeigte sich RMW Motorsport-Chef Michael Wangard letztes Wochenende zuversichtlich. Wie viel ist davon übrig geblieben? Konnten die Koblenzer ihre Performance bei den ADAC Kart Masters abrufen? Dazu sagte Fahrer-Coach Luca Lippkau: „Es war sehr schwierig für uns. Die Wetterbedingungen waren komplett anders. Eine Woche zuvor hatten wir noch 36 bis 38 Grad. Dieses Wochenende gerade einmal Anfang 20 und viel Wind. Von daher ist das Kart-Setup vom letzten Wochenende Geschichte gewesen. Wir mussten alle Piloten auf eine neue Situation einstellen“.



„In der Klasse der Bambinis war die Wetterumstellung besonders spürbar“, sagte Fahrer-Coach Christian Wangard. Mit Linus Helwig und dem Osnabrücker Gast-Starter Variato Wildemann gingen gleich zwei Nachwuchsfahrer für RMW an den Start. Während sich Linus Helwig mit einem eher durchwachsenen Wochenende zufriedengeben musste, konnte sich Gast-Starter Variato Wildeman Platz acht im zweiten Lauf sichern.

Besonders erfolgreich lief es für den RMW-Piloten Maddox Wirtz, der in der Klasse der X30 Junioren antrat. „Ich würde es als ein fehlerfreies Wochenende betiteln. Vom Zeittraining, über die beiden Vorläufe bis hin zu den beiden Finalläufen. Maddox zeigte seine ganze Klasse und ist als bester X30 Junior Pilot nicht zu Unrecht auf Platz eins der Tageswertung gelandet. Damit konnte er sich im Rahmen der Meisterschaft weitere Punkte sichern und liegt nun auf zweiten Platz in der Meisterschaft“, berichtete Christian Wangard.

Wesentlich turbulenter ging es bei den X30 Senioren zu. „Obwohl der Grundspeed das ganze Wochenende vorhanden war, mussten unserer Fahrer enorm viel Pech zu verkraften“, erläuterte Fahrer-Coach Luca Lippkau. Maximilian Dappert fiel in seinem ersten Finallauf aus, musste daraufhin im zweiten Lauf das Feld von hinten aufräumen und konnte sich letztendlich mit Gesamtplatz 14 aus dem Wochenende verabschieden. Matteo Carozza und Ben Fricke hatten da weniger Glück. Technische Ausfälle und Unfälle sorgte mit Platz 25 und 28 für ein durchwachsenes Wochenende. „Es gibt diese Wochenenden. Da machst du nichts falsch, bist eigentlich schnell, kannst deine Performance gut umsetzen, doch andere Faktoren bremsen dich dann aus“, erklärte der 31-jährige Christian Wangard.

Ähnlich erging es auch dem OK Senior Pilot Carl-Luis Kölschbach. Obwohl er das letzte Wochenende als Vorbereitung nutzte - wir erinnern uns, er ist noch nie zuvor in Oschersleben an den Start gegangen - musste er sich mit Unfällen und einem Ausfall im Finale auseinandersetzen. Diese sorgten dann dafür, dass er über einen 16. Platz in der Tageswertung nicht hinaus kam.

Richtig spannend machten es die RMW-Piloten in der Einsteiger Klasse. Mit gleich fünf Piloten traten sie in der Kart Academy Serie an. Mit ein wenig Erfahrung aus dem Vorjahr standen Philip Wiskirchen, Lukas Schächer und Elijah Alessandro Saia für RMW-Motorsport auf der Starterliste. Als absolute Rookies gingen Lukas Gridjan und Luca Wehrli in die Rennen. Christian Wangard analysiert das Wochenende folgendermaßen: „Luca Wehrli war zur Vorbereitung bereits letztes Wochenende beim ADAC Kart Cup hier in Oschersleben trainieren. Seine Konstanz war sehr schön an zu sehen. Training zahlt sich halt doch aus. Aber auch die anderen haben sich sehr schnell auf die Bedingungen der Strecke und der sehr hohen Leistungsdichte der ADAC Kart Academy eingestellt. Ein wenig ungestüm waren dann gleich zwei Fahrer von uns. Sie verwickelten sich in einem Team internen Unfall, worauf hin die Ergebnisse leider ausblieben. Doch auch wenn sie schneller werden, Glück und Erfahrung spielen dann keine unwichtige Rolle während der Rennen“.

Die beiden Rookies Luca Wehrli und Lukas Gridjan sicherten in der Tageswertung die Plätze zwei und drei, während Elijah Alessandro Saia, Philip Wiskirchen und Lukas Schächer die Plätze vier, sieben und acht einheimsten.

Nach einer kleinen Sommerpause geht es für die Rheinland-Pfälzer am 10. und 11. August zum Westdeutschen ADAC Kart Cup auf ihre Heimstrecke – dem Erftlandring in Kerpen. Nur eine Woche später treten sie dann an gleicher Stelle zum ADAC Kart Masters an. „Wir hoffen auf unserer Heimstrecke in allen Klassen eine positive Bilanz vorweisen zu können“, so Christian Wangard.

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