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11.09.2019

Variato Wildemann sorgt für Aufsehen beim WAKC in Schaafheim

Der erst 13-jährige Variato Wildemann aus Melle ging am vergangenen Wochenende (7. bis 8. September) im hessischen Schaafheim beim Westdeutschen ADAC Kart Cup (WAKC) an den Start.

Michael Schulz


Gemeinsam mit seinem Team RMW Motorsport wollte der Bambini-Pilot auch beim sechsten der insgesamt sieben Rennwochenenden seine guten Leistungen der vergangenen Wochen erneut unter Beweis stellen. Sein Vater Eugen Wildemann sagte dazu: „Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell er sich auf veränderte Situationen einstellen kann. Das Wochenende war alles andere als einfach für ihn, da wir ständig mit Wetterumschwung zu kämpfen hatten. Immerhin sind wir im Gegensatz zu den erfahrenen Piloten blutige Anfänger.“



Schon in den ersten freien Trainings war der Youngster auf den vordersten Plätzen der Tabelle zu finden. Im Zeittraining machte der Niedersachse bei strömendem Regen dann ernst und schnappte sich Platz fünf. „Wow, damit habe ich nicht gerechnet. Das war ganz schön schwierig, da mein Kart aufgrund von Aquaplaning mehrmals keinen Grip mehr hatte“, schwärmte der 13-Jährige.

Dabei sollte es für den RMW-Piloten noch besser kommen. Im ersten Rennen brauchte der Bambini-Pilot nur wenige Runden, bis er sich als Führender des Gesamtfeldes auf Platz eins wiederfand. „Da ich mich nicht in die Meisterschaft einmischen wollte, habe ich die beiden Führenden der Meisterschaft vorbeigelassen. Für mich geht es im ersten Jahr um nichts“, berichtete Variato. Am Ende verbuchte der Meller Platz drei im ersten Rennen für sich. Auch das zweite Rennen verlief für das junge Motorsporttalent sichtlich positiv. Wieder konnte sich Variato, der für den Automobil Club AC Melle an den Start geht, an die Spitze setzen. Doch als er einen der beiden Führenden wie schon im ersten Rennen vorbeilassen wollte, klappte es diesmal nicht ganz so gut. „Ja, Mist. Das ist mir nicht besonders gut gelungen. Darüber habe ich mich selber ganz schön geärgert“, bilanzierte der 13-Jährige die Situation. Platz sechs war das Ergebnis seines freundlichen Überholenlassens.

„Wir sind super zufrieden mit dem Wochenende. Platz vier in der Tageswertung und Platz fünf im Gesamtklassement des WAKC sind coole Ergebnisse für uns“, schwärmte Vater Eugen Wildemann.

Für den RMW-Youngster geht es vom Odenwaldring in eine kleine Verschnaufpause. Bereits in 14 Tagen greift er beim Finale des Westdeutschen ADAC Kart Cup (WAKC) im mittelhessischen Oppenrod wieder ins Lenkrad, bevor er eine weitere Herausforderung des ADAC Kart Masters annehmen wird.

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