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02.10.2019

Finale der deutschen Kart-Meisterschaft in Ampfing

Auf dem Schweppermannring in Ampfing fallen am Wochenende die letzten Entscheidungen in der Deutschen Kart-Meisterschaft. 188 Fahrer aus mehr als 20 Nationen gehen in den fünf DMSB-Prädikaten an den Start, darunter gleich drei aktuelle Kart-Weltmeister. Es ist spannend wie lange nicht mehr: In allen Klassen stehen die Entscheidungen noch aus.

Max Nagl


Die 1.063 Meter lange Strecke in Oberbayern ist schon lange ein fester Bestandteil in der Deutschen Kart-Meisterschaft, trotzdem gibt es diesmal eine Premiere – erstmalig veranstaltet der 1. Kart Club München e.V. im ADAC ein Rennen in der höchsten Deutschen Kartrennserie.



Mit 188 Fahrerinnen und Fahrer ist das Teilnehmerinteresse auch beim Saisonfinale erfreulich stark. Ein hochkarätiges Feld aus mehr als 20 Nationen geht in Ampfing an den Start. Darunter sind mit Thomas Ten Brinke, Lorenzo Travisanutto und Emilien Denner drei frischgebackene Kart-Weltmeister.

Titelkämpfe stehen im Mittelpunkt
Im Fokus stehen die Titelkämpfe in den vier Klassen DKM, DJKM, DSKM und DSKC. In der Königsklasse gibt es noch drei heiße Meisterschaftsanwärter. Der deutsche Hugo Sasse (TB Racing Team) führt das Klassement aktuell an. Doch unter Berücksichtigung der Streichergebnisse liegen ihm seine Verfolger Harry Thompson (Ricky Flynn Motorsport) und Lorenzo Travisanutto (CV Performance Group) dicht im Nacken.

Ein Zweikampf zwischen Robert De Haan (Energy Corse) und Christian Ho (Ricky Flynn Motorsport) kristallisiert sich bei den Junioren heraus. De Haan gewann bisher fünf Rennen, beim letzten Durchgang in Genk war aber Ho nicht zu stoppen und brachte sich damit zurück in die Verfolgerrolle. Für den besten deutschen Piloten Jakob Bergmeister (Millennium Racing Team) geht es in Ampfing noch um einen Platz unter den Top-Drei.

Die beiden Schaltkart-Klassen präsentiert sich zweigeteilt. Während in der DSKM Stan Pex (SP Motorsport) auf dem besten Weg zum Titel ist, kämpfen im DMSB Schalt-Kart-Cup noch drei Fahrer um die Meistertrophäe. Spitzenreiter Valentino Fritsch (BirelArt Racing KSW) überzeugte bisher durch eine hohe Konstanz – er gewann 2019 noch keinen Wertungslauf, fuhr aber immer hohe Punkte ein. Die Verfolger Senna Van Walstijn (SP Motorsport) und Davids Trefilovs (SRP Racing Team) waren dagegen schon siegreich und können den Oberpfälzer Fritsch noch von seinem Thron werfen.

Deutsche Elektro-Kart-Meisterschaft (DEKM) hat Halbfinale
Im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern bestreiten die Pioniere der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft in Ampfing erst ihr Halbfinale. Fahrer aus acht Nationen gehen in der weltweit ersten reinen Elektro-Kartrennserie auf die Reise. Nach einem Vierfachsieg von Jasin Ferati im belgischen Genk ist das Feld an der Spitze deutlich zusammengerückt. Aktuell führt Luca Wlömer die Gesamtwertung mit 186 Punkten an, doch die Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. Allen voran der Schweizer Ferati: Nur 22 Punkte trennen ihn vom Deutschen. In Lauerstellung befindet sich auch noch der drittplatzierte Joel Sturm – ihm fehlen 46 Punkte auf den Spitzenreiter.

Umfangreiche Berichterstattung an beiden Renntagen
Auch beim Saisonfinale erwartet die Zuschauer und Fans der Deutschen Kart-Meisterschaft eine ausgiebige Berichterstattung. Samstag und Sonntag werden mehr als 16 Stunden im Live-Stream unter www.kart-dm.de übertragen. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Beiträge auf den Social-Media-Kanälen und dem neuen YouTube-Channel der Deutschen Kart-Meisterschaft.

Die Zeittrainings starten am Samstag um 10:35 Uhr, in die Heats geht es nach der Mittagspause um 13:40 Uhr. Die jeweils besten 34 Fahrerinnen und Fahrer ziehen im Anschluss in die Finals ein und kämpfen am Sonntag ab 09:30 Uhr um die entscheidenden Meisterschaftspunkte.

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